Colostrum und Myom

Wie nutzt Ihr Colostrum?

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Lisa82
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Colostrum und Myom

Beitrag von Lisa82 » 04.02.2017, 22:18

Hallo,
ich bin neu hier und habe eine Frage die mich beschäftigt, seitdem bei mir vor knapp einem Jahr ein Myom in der Gebärmutter diagnostiziert wurde was sehr schnell wächst. Immer mal wieder habe ich mich gefragt, ob die Wachstumshormone im Colostrum bei mir vielleicht zu diesem schnellen Wachstum beitragen oder das Myom vielleicht sogar verursacht haben?!

Als ich begann in der Grundschule zu arbeiten hatte ich mindestens einmal im Monat einen Infekt. Nach 1,5 Jahren war ich total erschöpft und verzweifelt, hatte vieles ausprobiert. Im Oktober 2015 begann ich dann mit Colostrum. Zunächst in flüssiger Form dann stieg ich um auf Kapseln. Seitdem war ich nur noch zweimal erkältet und seit Mai 2016 sogar nur mal hin und wieder einen Tag gehabt an dem ich leichtes kratzen im Hals hatte, woraus zum Glück nie mehr wurde, obwohl ich ständig schniefende Kinder um mich habe. Für mich war das eine echt unglaubliche Sache das sich mit der Einnahme so veränderte.

Da aber eben einige Monate nach der Einnahme meine Beschwerden im Unterleib begannen und dann ein Myom festgestellt wurde was schnell wächst, frage ich mich ob sich Colostrum darauf vielleicht wirklich negativ auswirkt. Im Internet habe ich bisher nichts dazu gefunden. Vielleicht hat hier jemand einen Rat!? Andererseits befürchte ich das ich bei absetzen des Colostrums wieder so oft krank werde :-(

Danke und Grüße

klee64
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Beitrag von klee64 » 28.03.2017, 10:21

Hallo Lisa82,

leider habe ich deine Frage erst gerade gesehen. Schau dir doch einmal den folgenden Beitrag über Colostrum im NDR3 auf YouTube an:

https://www.youtube.com/watch?v=kY50DlehoFc

Prof. Dr. Josef Beuth von der Universität Köln berichtet darin u.a. über eine Untersuchung der Wachstumsfaktoren im Colostrum. Sehr beruhigend... :wink:

Gruß

Klee

Dr. Prümmer
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Beitrag von Dr. Prümmer » 18.04.2017, 08:58

Es sind keine negativen Auswirkungen von Colostrum zu befürchten. Colostrum reguliert das Immunsystem und enthält viele natürliche Faktoren, die den Organismus positiv beeinflussen. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren haben laut Prof Beuth, Univ. Köln et al. keine negativen Auswirkungen bei tunorösen Prozessen.

Mit besten Grüssen

Dr. Marco Prümmer

Lisa82
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Beitrag von Lisa82 » 04.05.2017, 23:17

Hallo,
vielen Dank für die Antworten. Habe es auch leider jetzt erst gesehen. Dann hoffe ich mal das Colostrum sich wirklich nicht negativ auf Myome auswirkt. Kann man denn ohne Bedenken dauerhaft etwa 800-1000mg täglich einnehmen oder sollte man z.B. im Sommer eine Pause machen? Wie meine Infekt Anfälligkeit nun ohne das Colostrum wäre weiß ich halt nicht und möchte es auch nicht unbedingt ausprobieren. Kann man gute Präparate nur über Apotheken bestellen? Wollte nämlich evtl. mal andere Hersteller ausprobieren.
Danke und Grüße

Dr. Prümmer
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Beitrag von Dr. Prümmer » 06.07.2017, 08:28

Ich empfehle präventiv 800 - 1600 mg täglich als Prävention, je nach Körpergewicht. Für einen 70 kg schweren Menschen reichen 800 mg täglich aus. In der Therapie deutlich mehr. Hier ist ein erfahrender Arzt/Therapeut gefragt. Mit freundlichen Grüssen Dr. Marco Prümmer

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