Colostrum und Fluoxetin

Wie nutzt Ihr Colostrum?

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Nexus07
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Colostrum und Fluoxetin

Beitrag von Nexus07 » 07.11.2008, 12:19

Weiß jemand ob man bei gleichzeitiger Einnahme von 10mg Fluoxetin am Tag Colostrum einnehmen kann?
Da ich mit dieser niedrigen Dosis klarkomme habe ich die Hoffnung, dass mich Colostrum beim geplanten Absetzen unterstützt.

Gilbert
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Beitrag von Gilbert » 06.12.2008, 17:32

Hallo Nexus07,

bei Colostrum ist bekannt, dass es bei "depressiven Verstimmungen" helfen soll, wie und warum weiß man dabei nicht so genau. Man geht davon aus, dass das Tryptophan welches im Colostrum enthalten ist damit zu tun hat (Serotnin Wiederaufnahmehemmer = das gleiche was Fluoxetin macht).

Ich habe nur kleine Erfahrungswerte was diese "depressiven Verstimmungen" angeht. Fakt ist alelrdings, dass die körperliche Verfassung sehr viel mit der Psyche zu tun hat.

Ich habe vor einiger Zeit ein MS-Patienten beraten. Diese litt auch aufgrund ihrer MS selbstverstänflich an Depressiven Schwankungen (um es mal so auszudrücken). Seit dem Sie COlostum nimmt wurde nicht nur ihr Gesamtbild besser (vor allem in Hinblick auf Spastiken), sondern konnte ihre Antidepressiva von der Dosis verringern.
Ich gehe mal davon aus, dass es vor allem auch mit der BEsserung IHres AZ zu tun hat.
Die Dosis liegt hierbei bei rund 2000mg/Tag.

Ich selbst glaube nicht, was dagegen sprechen sollte Colostrum einzunehmen.

Als TIP meinerseits würde ich vor allem wegen Fluoxetin mal genauer auf meinen Säure-BAsen-Haushalt schauen!
Hier hab ich so einiges an Erfahrungen was auch "depressive Verstimmung" angeht.

Bin mal gespannt was Dr. Prümmer dazu sagt.

Herzliche Grüße und hoffentlich konnte ich etwas Helfen.

Gilbert

Dr. Prümmer
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Beitrag von Dr. Prümmer » 08.12.2008, 15:22

Es spricht nichts gegen die Einnahme von Colostrum bei Depressionen in Kombination mit o.g. Präparat.
Eine kleine Schar von Eingeweihten weiss mittlerweile, dass bei Depressionen Entzündungen von bestimmten Bindegewebszellen des Hirns eine ganz grosse Rolle spielen. Bekommt man diese inflammatorischen Prozesse in den Griff, verschwinden die Depressionen sehr häufig. Colostrum kann bei diesem Prozess unterstützend wirken.

Ansonsten schliesse ich mich dem Vorposter bezüglich seiner Argumetation an.

Herzliche Grüße

Dr. Marco Prümmer
www.dr-pruemmer.de

Nexus07
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Entzündungsherde?

Beitrag von Nexus07 » 18.12.2008, 14:24

Hallo und vielen Dank für die Informationen!
@ Dr. Prümmer: Kann ich irgendwo mehr Informationen über diese Sache mit den Entzündungen und Depressionen bekommen?
Was kann sonst noch helfen, bzw. wie kann man feststellen obe solche Entzündungen vorliegen? (Da ich selbst im Labor arbeite, weiß ich dass mein Blutbild und CRP/ASL/RF-IgM normal sind...)

LG

Nexus07

Gilbert
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Beitrag von Gilbert » 18.12.2008, 23:45

Hallo Nexus,

hier auch noch mal die eine oder andere Erfahrung meinerseits.
Was diese Entzündungsgeschichte und den Depressionen betrifft, ist dies tatsächlich nicht veilen bekannt.

Und gerade weil sich das im Labor (meines Wissens nach) nicht zeigt ist dies auch nicht so bekannt.
Diese Entzündungen (ich möchte sie mal Fehlleitung nennen) ist eine Umgehung bestimmter Strukturen aufgrund einer voran gegangenen Geschichte. Das ist eine ganz normale Reaktion des Körpers, da informationen in irgendeiner Art und Weise weiter geleitet werden müssen.
Die dabei weiter bestehende Kriese fällt allerdings in soweit (labortechnisch) so gering aus, dass sie im Hirn Schaden anrichtet, zeitgleich aber nicht im Blut nachweisbar ist, zumal im Bindegewebe geschehne Entzündungen im Blutbild IdR so und so nicht nachweisbar sind.
Meines Wissens nach gibt es eine Untersuchung álla EEG um solche Prozesse nachweisen zu können (die genaue Bezeichnung ist mir leider nicht bekannt). Soweit ich weiß gibt es nur eine Handvoll Orte an denen Experimentell solche Untersuchungen gemacht werden. Einer davon ist die Berliner Charité.

Auch wenn ich mich wiederhole, wirf doch bitte noch mal ein genaues Auge auf den Säure Basen Haushalt!

Es wird bei diesen Themen immer gern aufgezählt, dass aus Kochen, Haaren, Zähnen etc Calzium als Pufferbase entzogen wird um Säuren zu neutraliesieren (Verschlacken zu lassen). Ich bin vor einiger Zeit auf einen Bericht gestoßen (leider finde ich den Link dazu nicht mehr, wer was dazu findet bitte dringend mail an mich... danke) in dem davon die Rede ist, dass vor allem bei Ãœbersäuerrung im Hirn Bereich aus dem ZNS Basen (Kalium) entzogen bekommt um örtliche Ãœbersäuerungsprozesse einzudämmen. Die Folge ist, dass dieses "Material" für die Reizweiterleitung an den Synapsen nicht mehr bzw in zu kleinen Mengen zur Verfügung steht.

Meine Schlussfolgerung daraus ist:
Zum einen sollte Colostrum bei der Regulation helfen (dazu als kleiner link zum Thread Colostrum und Heißgetränke)
Zum andern sollte eine entsprechende Unterstützung im Säure Basen Haushalt ebenfalls dazu beitragen etwas Ruhe in die Sache zu bringen.
Klar ist, dass man auf seine Ernährung achten und sicherlich seinen Lebensstil unter Umständen überdenken sollte (Sport, Stress, etc).
Akut wird man allerdings eher nicht um eine Unterstützunge mit einem Nahrunsgergänzungspräperat herum kommen. Ist nicht Schädlich, sondern lediglich ein Kostenpunkt.

Auch hier bin ich mal gespannt was Dr. Prümmer dazu sagt.


Grüße aus Mannheim

Gilbert

Dr. Prümmer
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Re: Entzündungsherde?

Beitrag von Dr. Prümmer » 26.01.2009, 11:50

Nexus07 hat geschrieben:Hallo und vielen Dank für die Informationen!
@ Dr. Prümmer: Kann ich irgendwo mehr Informationen über diese Sache mit den Entzündungen und Depressionen bekommen?

Dr. Heinrich Kremer, Barcelona.

Was kann sonst noch helfen, bzw. wie kann man feststellen obe solche Entzündungen vorliegen? (Da ich selbst im Labor arbeite, weiß ich dass mein Blutbild und CRP/ASL/RF-IgM normal sind...). Das ist zu spezifisch für das Forum. Bei Interesse bitte in der Praxis melden.

Viele Grüße

Dr. Prümmer

Sven4040
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Beitrag von Sven4040 » 09.03.2012, 11:05

Fluoxetin - Ich habe die Bestellung erhalten und es war zeitlich und die Pillen wirken prima.

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Keine Werbung für Shops hier im Forum!

Gruß,
RS

HenrySmart
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Beitrag von HenrySmart » 25.01.2017, 14:49

Greetings! I'm sure that everyone of us was at least once in their lives depressed by something. But there is no need to despair, as our life is like a zebra, and we all definitely have black and white lines: http://bigpaperwriter.com/blog/depression-essay

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